„Türen öffnen für Teilhabe“ – AWO Köln macht inklusives Ehrenamt sichtbar
Unter dem Motto „Türen öffnen für Teilhabe“ hat sich die AWO Köln am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai beteiligt. Gemeinsam mit Kooperationspartnern, Initiativen und Projekten war die AWO Köln auf dem Theo-Burauen-Platz vertreten, um miteinander ins Gespräch zu kommen und ein klares Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen.
Im Mittelpunkt stand eine Dialogstation zur Teilhabe im Ehrenamt. Dort konnten Menschen mit und ohne Behinderung Erfahrungen teilen, Barrieren benennen und gemeinsam überlegen, wie Türen für mehr Mitgestaltung geöffnet werden können. Dabei wurde deutlich: Ehrenamt lebt von Menschen, die sich einbringen wollen — mit ihren Ideen, Fähigkeiten, Erfahrungen und ihrer eigenen Sicht auf die Welt.
Für die AWO Köln ist genau das der Kern von inklusivem Engagement: Jeder Mensch soll mitmachen und mitgestalten können. Ehrenamt darf nicht davon abhängen, ob Zugänge leicht verständlich sind, ob Unterstützung vorhanden ist oder ob Organisationen bereits offen genug aufgestellt sind. Wer sich engagieren möchte, soll willkommen sein und die Möglichkeit bekommen, Verantwortung zu übernehmen.
Teilhabe im Ehrenamt ist für die AWO Köln eng mit ihren Grundwerten verbunden: Vielfalt, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz. Diese Werte werden dort konkret, wo Menschen nicht ausgeschlossen werden, sondern ihre Perspektiven einbringen, mitentscheiden und gemeinsam Verantwortung übernehmen können. Menschenrechte sind nicht verhandelbar — auch beim Ehrenamt.
Gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern, Initiativen und Projekten wurde auf dem Theo-Burauen-Platz sichtbar, wie vielfältig inklusives Engagement bereits heute ist. Zugleich zeigte der Austausch, dass es weiterhin gute Rahmenbedingungen, Offenheit und konkrete Unterstützung braucht, damit Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich gemeinsam aktiv werden können.
Die AWO Köln setzt sich dafür ein, dass Ehrenamt ein Ort der Begegnung, Zugehörigkeit und gelebten Teilhabe ist. Denn eine inklusive Stadt entsteht dort, wo Menschen nicht ausgeschlossen werden, sondern ihre Perspektiven einbringen und das Zusammenleben aktiv mitgestalten können.
