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Kinder, Jugend und Familie / Kitas und Familienzentren / Kindertagesstätte MiniClub

Kindertagesstätte MiniClub

Unser Haus

Unsere inklusive Kindertagesstätte MiniClub, untergebracht in der denkmalgeschützten Hofanlage Komarhof aus dem 18. Jahrhundert, liegt im Kölner Stadtteil Klettenberg eingebettet im Grünen. In unmittelbarer Nähe befinden sich u.a. der Stadtwald und der Klettenbergpark. Durch die fußläufig gelegene Haltestelle „Klettenbergpark“ sind wir bestens an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Gruppen

In unserer inklusiven Tagesstätte werden derzeit 37 Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von unter einem Jahr bis zum Schuleintritt in drei Gruppen betreut.

Räumlichkeiten und Außengelände

Die drei Gruppen sind auf zwei Etagen verteilt. In freundlich und kindgerecht gestalteten Gruppenräumen werden die Kinder eingeladen zum kreativen, phantasievollen Spiel, zum Forschen und Entdecken. Die Ausstattung orientiert sich unter anderem an dem jeweiligen Förderbedarf der Kinder. Der MiniClub verfügt über einen Aufzug, so dass auch bewegungseingeschränkte Kinder die obere Etage - auf der sich  auch die großzügige Turnhalle befindet - problemlos erreichen können.

Das weitläufige Außengelände lädt zum Spielen und Entdecken ein. Das tägliche Spiel im Freien ermöglicht den Kindern naturnahe Erfahrungen und das Erleben von Jahreszeiten.

Unser Ansatz

Inklusion

Unter Inklusion verstehen wir, dass jedes Kind:

  • in seiner Individualität wahrgenommen wird
  • ein Teil der Gemeinschaft ist
  • lernt, dass „normal sein“ viele Gesichter hat
  • lernt, dass es auch andere Wege als Sprache gibt, um sich mitzuteilen
  • Freunde findet
  • sich angenommen und wertgeschätzt fühlt
  • seine Bedürfnisse wahrnimmt und mitteilt
  • sich auch mal streiten kann
  • seine Fähigkeiten weiter entwickeln kann
  • immer wieder neue Chancen bekommt
  • die Hilfe im Alltag bekommt, die es benötigt

„ Jedes Kind soll sich angenommen und geliebt wissen und sich als selbstwirksam erfahren“- so der Leitgedanke unseres Hauses, welcher unsere Arbeit in großem Maße prägt. Partizipation wird bei uns gelebt: Kinder können ihre Spielpartner selbst wählen, sich ausprobieren und Konflikte lösen lernen. Die Fachkräfte versuchen, jedes Kind aus seiner inneren Welt heraus wahrzunehmen.

Interdisziplinäres Team

Der ganzheitliche Blick auf das Kind und seine Lebenswelt wird durch die unterschiedlichen Professionen unseres Teams unterstützt. Daraus resultierend werden individuelle Zielformulierungen getroffen, die das Kind in seiner Entwicklung begleiten und fördern.

Unser Team setzt sich zusammen aus SozialpädagogInnen, ErzieherInnen,  HeilerziehungspflegerInnen, MotopädInnen, SonderpädagogInnen, HeilpädagogInnen und KrankengymnastInnen. Wir verstehen uns als Ausbildungsstätte, so dass bei uns auch Vorpraktikanten, Berufspraktikanten und Bundesfreiwilligendienstler einen Platz finden.

Eingewöhnung

Eine sanfte Eingewöhnung soll Eltern, Kindern und MitarbeiterInnen helfen, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Eltern und Kinder sollen sich gut aufgebhoben fühlen, bevor sie sich für den Tag voneinander trennen.

Vor der Aufnahme besuchen Eltern und Kind gemeinsam mehrfach die Kita. In einem Vorgespräch lernen sich die Eltern und das Team der jeweiligen Gruppe kennen und wichtige Informationen können ausgetauscht werden.

Ab der Aufnahme besucht das Kind gemeinsam mit einem Elternteil täglich seine Gruppen - zunächst am Vormittag, dann auch über Mittag. Von Beginn an wird Wert gelegt auf den Aufbau einer Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und MitarbeiterInnen.

Die Dauer der Eingewöhnung richtet sich nach den Bedürfnissen der Eltern und des Kindes und ist somit sehr individuell zu betrachten. Über die wachsende Vertrautheit mit der neuen Umgebung und mit den Bezugspersonen in der Kita kann das Kind schrittweise und behutsam seinen familiären Primärkontext erweitern und sich in der Gruppe wohl fühlen. Nach der Eingewöhnungszeit haben die tägliche Begrüßung und die Abschiedsrituale morgens eine wichtige Bedeutung.

Die Erfahrungen aus dieser Übergangssituation werden vom Kind verinnerlicht und später auf weitere Übergangssituationen übertragen. Deshalb legen wir Wert auf weitestgehend positive Erfahrungen.

Unsere Stärken

Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

Wir tragen gemeinsam mit den Eltern die Verantwortung für das Aufwachsen ihres Kindes. In der Familie lebt das Kind in seinem primären Bindungsfeld. Die Beziehung zwischen Eltern und Kind ist eine langfristige, während unsere Beziehung zum Kind auf wenige Jahre begrenzt ist. In der Kita erfährt das Kind eine gruppenbezogene Erziehung, während in der Familie häufig individuelle Bedürfnisse stärker im Vordergrund stehen. Das Kind kann also spezifische Entwicklungsanregungen aus der Kita gewinnen - ergänzend zur Erziehung in der Familie. „Tür- und Angelgespräche“ beim Bringen und Abholen des Kindes setzen diesen Austausch fort und begleiten das Kind beim täglichen Übergang von der Familie in die Kita. Sie behalten eine besondere Bedeutung für die Eltern jener Kinder, die (noch) nicht sprechen.

In regelmäßigen Entwicklungsgesprächen nehmen die MitarbeiterInnen der Gruppe die Anliegen der Eltern auf und teilen die Beobachtungen vom Kind sowie unsere Einschätzungen und Fragen mit.

Pädagogische Elternabende ermöglichen den Austausch zwischen den Eltern untereinander sowie zwischen Eltern und MitarbeiterInnen.

Erziehungspartnerschaft findet auch ihren Ausdruck in der gemeinsamen Gestaltung von Eltern- Kind- Nachmittagen, Festen und Aktionstagen in der Kita.

Eltern unterstützen die Kita auch durch die Mitwirkung im Elternrat.

Freispiel

Wir betrachten das Freispiel als wichtigsten Lern- und Entwicklungsort für Kinder. Freispiel bedeutet, dass die Kinder zu bestimmten Zeiten im Tagesablauf ihren Spielideen freien Lauf lassen können und dafür Spielorte, Spielpartner und Spielmaterial selber wählen.

Das kindliche Spiel ist aus unserer Sicht als Basis der ganzheitlichen Entwicklung zu betrachten. Hier werden sowohl die kognitiven, motorischen und sprachlichen Fähigkeiten des Kindes erweitert als auch die eigentliche Spielsituation gefördert.

Aus den Auswertungen der  Beobachtungen des freien Spiels werden situationsorientierte und entwicklungsfördernde Impulse zur Weiterentwicklung gesetzt. Wir verstehen uns als Wegbegleiter der Zukunft für die uns anvertrauten Kinder. Besonderen Wert in der Freispielzeit legen wir auf:

  • Bereitstellen und Vorbereiten von angemessenem Spielmaterial
  • angemessene, entwicklungsfördernde Reize
  • Setzen von angemessenen Grenzen
  • Bestätigung und Unterstützung, Begleitung neu entstehender Fähigkeiten
  • Ermutigung zu eigenen Willenserkundungen
  • Förderung der kindlichen Initiative:
    • Gewährung von Raum für Exploration und Autonomie
    • Vermittlung von Erfolgserlebnissen
    • Begleitung und Unterstützung bei Frustration
    • Zutrauen in die Fähigkeiten des Kindes

Ihre Ansprechpartnerin

Marianne Mielke
Leiterin der Einrichtung
Kindertagesstätte MiniClub
Geisbergstraße 139
50939 Köln
Telefon: 0221 / 43 91 46
E-Mail: