Soziale Kompetenzen fördern – gezielt, nachhaltig, gemeinsam
Unser Projekt zur Gewaltprävention unterstützt Schüler*innen dabei, ihre emotionalen und sozialen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. In enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Pädagogischen Mitarbeitenden bieten wir ein strukturiertes, altersgerechtes Angebot zur Stärkung von Empathie, Kommunikation und Konfliktlösung.
Zielsetzung
Das Programm verfolgt das Ziel, Schüler*innen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und gewaltpräventive Handlungskompetenzen zu fördern und für Gewalterfahrungen zu sensibilisieren:
- Emotionale Kompetenz: Gefühle erkennen, ausdrücken und bei anderen wahrnehmen, Stärken & Schwächen realistisch einschätzen, Selbstbewusstsein und Empathie stärken, Grenzen wahrnehmen und umsetzen
- Soziale Kompetenz: Verantwortungsübernahme, Gerechtigkeitssinn, Integration, Diskriminierung und Cybergrooming aktiv entgegentreten, Rechte und Pflichten im digitalen Raum verstehen
- Kommunikationsfähigkeit: Aktives Zuhören, Perspektivwechsel, Sensibilität im Umgang
- Konfliktlösung: Umgang mit Wut, Gewalt und Mobbing erkennen und einordnen – Betroffene stärken, konstruktive Lösungen finden
Zielgruppe
Das Training richtet sich an Schüler*innen der weiterführenden Schulen und wird in Abstimmung mit Lehrkräften und Pädagogischen Personal durchgeführt.
Struktur
- 10 Einheiten à 45 Minuten pro Gruppe
- Zwei Trainer*innen pro Gruppe
- Individuelle Anpassung an Gruppendynamik Ein Elternabend kann bei Bedarf im Vorfeld angeboten werden.
- Auf Nachfrage sind Fachkräfte Schulung & Nachbesprechungen möglich
Methodisches Vorgehen
Unsere Methoden stammen aus verschiedenen Fachgebieten wie Psychologie, Systemik, Soziologie, Pädagogik und Trauma- und Theaterpädagogik. Die Inhalte werden:
- Erlebnisorientiertes Lernen: z. B. Rollenspiele, Bewegungsspiele
- Reflexionsphasen: Gesprächsimpulse zur Vertiefung
- Kooperative Lernformen: Einzel-, Partner- & Gruppenarbeit
- Altersangemessen: Orientierung an Sprache, Lebenswelt und Bedürfnissen der Schüler*innen
- Vielfältige Methoden: Spiel, Gespräch, Kreativarbeit, Bewegung