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Fachbereich für Gewaltprävention / Kurve Kriegen
Kurve Kriegen

Kurve kriegen

Kurve kriegen Gruppenfoto

von links: Frau Rau, Frau Lanser, Herr Wegner, Herr Oesterbeck


Die kriminalpräventive NRW-Initiative „Kurve kriegen“ zielt darauf ab, besonders kriminalitätsgefährdete Kinder und Jugendliche (überwiegend im Alterssegment von 8 bis 15 Jahren) so früh wie möglich zu erkennen und sie durch individuelle, passgenaue Reaktionen und Maßnahmen nachhaltig vor einem dauerhaften Abgleiten in die Kriminalität zu bewahren.
Bei der Auswahl der Zielgruppe geht es neben der Feststellung der Art und des Umfangs strafrechtlicher Auffälligkeiten insbesondere auch um die Berücksichtigung der Lebensumstände dieser Kinder und jungen Jugendlichen, denn Problembelastungen (sog. Risikofaktoren) können maßgebliche Ursachen für die Entstehung und Manifestierung von Kriminalität sein.
Zur Erreichung der Ziele arbeitet die Polizei mit anerkannten Trägern der freien Kinder- und Jugendhilfe zusammen.

Seit dem 01.09.2011 unterstützt die AWO Köln Kinder und Jugendliche und deren Familien innerhalb der NRW-Initiative "Kurve kriegen". Köln ist eine von 23 Kreispolizeibehörden, die an der Umsetzung von "Kurve kriegen" mitwirken.

Die pädagogische Arbeit übernehmen erfahrene Pädagogen der Arbeiterwohlfahrt Köln. Sie koordinieren die Hilfen und betreuen die Kinder sowie ihre Familien. In enger Abstimmung mit dem Jugendamt werden die Kinder und Jugendlichen und deren Familien durch individuelle Hilfen im freiwilligen Kontext unterstützt und begleitet.

LEITGEDANKEN

Frühe Hilfe statt späte Härte! Mit Blick auf die vielen Opfer, die enormen sozialen Folgekosten, die ein „Intensivtäter“ verursacht sowie seine erwartbare soziale Randständigkeit muss die Intervention frühestmöglich erfolgen – und zwar bevor die „Karriere“ Fahrt aufnimmt. Die Investition von Personal und Geld in der frühen Phase der Auffälligkeiten ist im Vergleich zu später notwendigen Investitionen, Kosten und Maßnahmen gering – und vor allen Dingen wirkungsvoll. Denn: Aus pädagogischen und kriminologischen Gründen ist es zielführend, sich so frühzeitig wie möglich, individuell und passgenau um die Ursachen der Kriminalität dieser jungen Menschen zu kümmern. Die Fokussierung auf potenzielle Intensivtäter/Intensivtäterinnen ist mit Blick auf die hohe Zahl verhinderter Taten und Opfer besonders effizient. Zudem wird den jungen Menschen eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe geboten.

Ihr Ansprechpartner

Heiko Wegner
Venloer Wall 15/ Am Justizzentrum 6
50672/ 50939 Köln
Telefon: 0221 / 888 10 103/ 0221 / 22 98 738
Telefax: 0221 / 888 10 133
E-Mail:

Ministerium des Innern und des Landes Nordrhein-Westfalen

Programm "Kurve kriegen"