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Tarifkonflikt darf nicht weiter auf dem Rücken von Kinder und Eltern oder Pflegebedürftigen ausgetragen werden

Die letzte Verhandlungsrunde am 12.2.2019 zwischen dem AWO Arbeitgeberverband NRW und Ver.di fand in einem konstruktiven Klima statt und brachte Bewegung in die Gespräche. Sowohl Arbeitgeber als auch Ver.di haben sich aufeinander zubewegt. Man bewegt sich jetzt zwischen dem AWO Angebot von 7 Prozent und einer Ver.di Forderung von 9 Prozent. Bei der Laufzeit hat Ver.di von 13 auf 18 Monate erhöht. Die nächste Verhandlungsrunde wurde für den 6. und 7. März 2019 vereinbart.

Es gibt noch einige Hürden zu überwinden, bei gutem Willen auf beiden Seiten kann jedoch eine Einigung noch im März 2019 erzielt werden. Vor diesem Hintergrund sind die aktuell laufenden Warnstreiks unverständlich. Gerade weil sich beide Seiten aufeinander zubewegt haben, darf die Tarifauseinandersetzung jetzt nicht auf dem Rücken von Kindern, Eltern und Pflegebedürftigen fortgeführt werden. Diese sind zum jetzigen Zeitpunkt unnötig und klar kontraproduktiv. Die AWO Arbeitgeber fordern deshalb die Gewerkschaftsseite auf, bei dem zielführenden Verhandlungsklima zu bleiben und auf eine weitere Streikrunde zu verzichten.