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Presse & Neuigkeiten / Über die AWO

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Aktionen für "Zeichen gegen Rassismus"

Geflüchtete erleben in den letzten Monaten immer mehr Rassismus in ihrem Alltag. Und auch Ehrenamtliche, die sich für Geflüchtete einsetzen, erleben Anfeindungen und Bedrohungen. Die AWO hält mit Geflüchteten und Ehrenamtlichen zusammen dagegen - mit einer Aktion in ganz Deutschland, die zeigt: Rassist*innen sind in der Unterzahl. Viele, viele Menschen positionieren sich klar gegen Ausgrenzung.

Die AWO in ganz Deutschland setzt ihre "Zeichen gegen Rassismus": Eindrücke und Fotos von den Aktionen:

AWO Kreisverband Salzgitter Wolfenbüttel:

Am Internationalen Tag gegen Rassismus hat die Ehrenamtskoordinatorin Natalie Weidner gemeinsam mit Schüler*innen der Henriette-Breymann Gesamtschule in der Fußgängerzone von Wolfenbüttel die Plakataktion „Meine Stimme gegen Rassismus“ vorstellt. Hierbei handelte es sich um eine Aktion, die bereits im September 2017 begonnen wurde. Seitdem wurden Unterschriften von Menschen gesammelt, die ihre Haltung gegen Rassismus deutlich machen wollten. Ca. 500 Unterschriften sind dabei zusammengekommen.  Außerdem wurde der Gedenktag mit dem Start der Aktion „Mein Zeichen gegen Rassismus“ verbunden.

Zum Projekt.

Köln:

Der Aktionstag gegen Rassismus wurde in Köln durch das Forum gegen Rassismus und Diskriminierung initiiert. Die Ehrenamtskoordinatorin Susanne Budkova vom Büro für Bürgerengagement der AWO hat sich an diesem Tag gemeinsam mit dem Projekt „Klarkommen – Chancen bieten durch Prävention“ beim Integrationshaus der AWO Köln an der Aktion beteiligt und sammelte am Kölner Ebertplatz zahlreiche Unterschriften und Zeichen gegen Alltagsdiskriminierung, Rassismus und für Toleranz ein.

Zur Aktion. 
 
Arzberg:

Bei der AWO Arzberg startete die Aktion mit einer Kick-Off-Veranstaltung bei der Tafel in Arzberg für den gesamten Landkreis Wunsiedel. Die Tafel der AWO Arzberg, versorgt jeden Samstag mehr als 150 Menschen mit Nahrungsmitteln. Der Auftakt für die Aktion wurde vor dem Hintergrund der Debatte um die in der Stadt Essen geführte Debatte um den Zugang zu Tafeln gewählt, wo es einen vorläufigen Aufnahmestopp für Nicht-Deutsche gab. Man wollte in Arzberg damit das Zeichen setzen, dass stets die Bedürftigkeit der Menschen das Kriterium für den Zugang zu Versorgungsmaßnahmen sein muss und niemals das Herkunftsland entscheiden darf. Die Wand wird bis in den November hinein zu verschiedenen Institutionen, Anlässen und Organisationen quer durch den Landkreis Wunsiedel wandern. Dabei sollen nach und nach weitere Zeichen gesammelt werden. Mit dabei sind unter anderem das Café International in Selb, die Röslauer SPD beim Bürgerfest im Juni und das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum in Bad Alexandersbad im Juli beim Jubiläumsfest.

Im Rahmen der Aktion hat die Koordinatorin Hanna Keding alle Kommunen, Initiativen, Schulen und Institutionen im Landkreis Wunsiedel als Kooperationspartner angefragt und so ein breites Netzwerk für ein antirassistisches Projekt gewonnen.

Zur "Wand gegen Rassismus". 
 
Rostock:

In Rostock wurde die Aktion „Zeichen gegen Rassismus“ bereits im Jahr 2017 umgesetzt. Diese war Vorbild für eine bundesweite Aktion bei allen Projektträgern im Rahmen des Bundesprojektes „Bürgerschaftliches Engagement für Flüchtlinge in der AWO“, das seit 2018 den Titel „Begegnung und Partizipation im Engagement mit Geflüchteten trägt“. Anlass für die Aktion in Rostock war insbesondere das Gedenken an die flüchtlingsfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen, das sich im Jahr 2017 zum 25. Mal jährte. Auch hier kamen zahlreiche Planen zum Einsatz, die durch die Stadt und die Institutionen wanderten um am Haupt-Gedenktag vor dem sogenannten Sonnenblumenhaus präsentiert wurden. Damit ist die Aktion aber noch nicht beendet. Die Planen wurden in einer Upcycling-Werkstatt zu Taschen verarbeitet und können nun als „ein Stück Verantwortung“ von der lokalen Zivilgesellschaft getragen werden. Darüber hinaus wurden Ehrenamtliche und Geflüchtete zum gewünschten Zusammenleben in der Stadt befragt und aus den Antworten und mit den Bildern von den beschrifteten Planen wurde eine Ausstellung konzipiert.

Am 31.1.2018 fand im Rathaus Rostock die Ausstellungseröffnung „Ich, Du und die Anderen“ statt. Daran angeschlossen wurde ein Dankeschön-Brunch für alle Ehrenamtlichen und Unterstützer*innen angeboten. Die Ausstellung wandert seither - wie bereits die Wand gegen Rassismus im Vorjahr - durch die gesamte Stadt. Bisher konnte die Ausstellung an drei Orten der Stadt gezeigt werden: im Rathaus, im AWO Stadtteil- und Begegnungszentrum Börgerhus und in der Lutherisch-Evangelischen Kirchgemeinde Rostock.

Zur Wanderausstellung.
 
Braunschweig:

Für die internationale Aktionswoche gegen Rassismus (vom 12.-25. März) haben sich die Mitarbeiter*innen der Freiwilligenagentur Braunschweig etwas Besonderes ausgedacht. Husein Otozbir, der 2016 aus Syrien in unsere Region gekommen ist und in Wolfenbüttel wohnt, hat bereits 2017 bei einem Workshop im Rahmen des Projektes „Wer wagt es“ ein Gedicht geschrieben. Der Workshop fand im Haus der Kulturen in Braunschweig statt. Eine Gruppe von Menschen verschiedener Generationen und Kulturen, mit und ohne Beeinträchtigungen, hatte daran mitgewirkt. Das Gedicht handelt von Farben, auch von den Farben, die Menschen haben können. Darum passt das Gedicht zu dem Motto „Unser Zeichen gegen Rassismus“. Es ist sein Zeichen, um darauf hinzuweisen, dass die Menschen ihre eigene Farbe und die der anderen mögen sollten. Zusammen mit den Mitarbeiter*innen der Freiwilligenagentur brachte er das Gedicht auf eine Plane, um so gemeinsam ein Zeichen zu setzen gegen Rassismus.

Zum Aktionsgedicht.
 
Bielefeld:

Auch in den Einrichtungen des AWO Kreisverband Bielefeld schrieben und zeichneten haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, Teilnehmer-, Schüler- und Besucher*innen ihr Statement gegen Rassismus und kamen darüber ins Gespräch. An der Aktion beteiligten sich unter anderem das AWO Begegnungszentrum Oldentrupp, die AWO Sprachschule, ein Sprachtreff, zwei Schulen und der Ortsverein Altenhagen. Durch die Aktion wurde vor Ort für das Thema sensibilisiert und es kam zu einem regen Austausch untereinander.

Zur Aktion.

Koblenz:

Die AWO Koblenz rief am 21.03.2018 als Startschuss für die Aktion „Zeichen gegen Rassismus“ am Internationalen Tag gegen Rassismus zu einer Aktion mit Infoständen in der Löhrstraße am Erfinderbrunnen und am Löhrrondell in Koblenz auf. Jede*r der/die wollte, konnte auch hier auf eine große Plane sein/ihr persönliches Statement gegen Rassismus schreiben oder malen.

Zum Blog.

Zu den Fotos der Aktion. 
 
Nürnberg:

Der Auftakt der Aktion „Zeichen gegen Rassismus“ in Nürnberg fand im Mehrgenerationenhaus Südstadt statt (http://www.awo-nuernberg.de/mehrgenerationenhaus-awothek-in-der-suedstadt/). Mehr als 50 Teilnehmende kamen zur Veranstaltung, bei der auch ein Künstler, der aus dem Iran stammt, eines seiner Kunstwerke vorstellte und von seiner Geschichte erzählte. Koroosh hat speziell für diesen Abend 80 Tage lang an einem Styroporkunstwerk gearbeitet, in dem er seine traumatischen Erfahrungen verarbeitet.

Die Präsentation des Kunstwerks wurde ergänzt um Zeichnungen, Film und Erzählung. Die Mischung aus Kunst und Gesprächen hat einen neuen tiefgreifenden Zugang zum Thema geschaffen und die Teilnehmenden sehr bewegt. Auf der Plane gegen Rassismus hat der Künstler ein Gedicht auf Persisch geschrieben, in der er zum Ausdruck bringt, dass Hoffnung sein Credo ist. Die Besucher*innen der Veranstaltung konnten darauf ihre Zeichen gegen Rassismus ergänzen und brachten damit auch die Hoffnung zum Ausdruck, etwas gegen Unrecht tun zu können.

Traunstein:

Unter Beteiligung der Ehrenamtskoordinatorin Natalia Wolf hat der AWO Kreisverband Traunstein anlässlich des „Internationalen Tages gegen Rassismus“ mit einem Infostand am 23.03.2018 am Traunsteiner Maxplatz ein deutliches öffentliches Signal für ein friedliches und solidarisches Miteinander im Landkreis Traunstein gesetzt und Einsatz für demokratische Werte und gegen Vorurteile, Ressentiments, Diskriminierung und populistische Hetze gezeigt. Bewohner*innen des Landkreises und auch seine Besucher*innen hinterließen ihre Unterschriften, Zeichnungen und Statements auf der eigens dafür aufgestellten Wand. Neben dem Vertreter der Caritas bekam die Aktion eine tatkräftige Unterstützung auch von Geflüchteten, die sich mit selbst gestalteten Plakaten der Aktion anschlossen.

Zu den Flüchtlingshelfer*innen Traunstein. 
 
Wittmund:

Bei einem internationalen Frühstück im Kreishaus wurde die Aktion „Zeichen gegen Rassismus“ gestartet. Zu einem „Bunten Frühstück“ lud der Kreisverband am 15.3.2018 ein und stellte eine Plane, auf der Besucher*innen ihre Zeichen gegen Rassismus hinterlassen konnten, vor das Kreishaus auf den Marktplatz in Wittmund.

AWO Bundesverband:

Auch beim AWO Bundesverband wurden bei verschiedenen Anlässen Zeichen gegen Rassismus gesammelt. So hing vom 21. März 2018 bis zum Ende der Interkulturellen Woche gegen Rassismus eine Plane im Foyer der Geschäftsstelle, auf der alle Mitarbeiter*innen und Gäste der Geschäftsstelle Ihre Zeichen gegen Rassismus hinterlassen konnten.

Auch bei einer Tagung der Freiwilligendienste im GLS Sprachenzentrum wurde am 25. April eine Plane aufgehängt, um unter den Teilnehmenden Zeichen gegen Rassismus zu sammeln.

Bei der im April durchgeführten Arbeitstagung der Koordinator*innen des Projektes „Begegnung und Partizipation im Engagement mit Geflüchteten“ wurde die Plane ebenfalls mit kreativen Zeichen gegen Rassismus gefüllt und auch die Mitglieder des Koordinierungskreises Migration des AWO Bundesverbandes beschrieben eine Plane mit ihren Statements.

Es werden auch weitere Veranstaltungen und Anlässe im Laufe des Sommers genutzt, um viele weitere Zeichen gegen Rassismus zu sammeln. Insbesondere im Rahmen der AWO Aktionswoche 2018 werden passend zum Motto „Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt AWO“ weitere Veranstaltungen bei den Projektträgern vor Ort im Rahmen der Aktion stattfinden.

Die eindrucksvollsten Zeichen und Statements werden in einer Abschlusspublikation zur Aktion zum Ende des Jahres 2018 aufgenommen und sie werden ergänzt um Aussagen, die im Rahmen von Interviews mit Ehrenamtlichen und Geflüchteten gesammelt werden. Geplant ist eine Ausstellung zur Aktion, die voraussichtlich ab dem 5.12., den Internationalen Tag des Ehrenamts, zu sehen sein wird.

Das Projekt Begegnung und Partizipation im Engagement mit Geflüchteten wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Mehr über "Zeichen gegen Rassismus"

Wie eine im wahrsten Sinne „plakative“ Aktion ein Zeichen der Solidarität gegen Rassismus setzt: Mehr über die Aktion.

Wie sieht Engagement bei der AWO aus? Wie kann ich selbst aktiv werden? Im Vorfeld der AWO Aktionswoche 2018 nehmen wir das Engagement bei der AWO unter die Lupe. Und vom 16. bis 24. Juni heißt es dann wieder: Echte Vielfalt. Echtes Engagement. Echt AWO. Alle Blogartikel, Themen, Infos und Aktionen gibt es hier: ECHT AWO.