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Aktionsbündnis: "Wir wollen wohnen": Kölner demonstrieren gegen hohe Mietpreise

Köln, 06.04.2019.

Initiert vom Aktionsbündnis "Wir wollen wohnen", bestehend aus Gewerkschaften, Mieter- und Wohlfahrtsverbänden, demonstrieren am Samstag auf dem Kölner Heumarkt mehrere Tausend Menschen gegen den "Mietwahnsinn" und fordern bezahlbaren Wohnraum für alle.

Der Vorsitzende des Kölner Mietervereines Franz-Xaver Corneth fordert, dass in Köln mehr gebaut werden müsse. "Es fehlen 70.000 bis 80.000 bezahlbare Wohnung". Viele Menschen in NRW müssen das halbe Einkommen für die Miete ausgeben, die Mieten steigen unaufhörlich und der Wohnungraum wird knapp.

Deutschlandweit gab es am Samstag Aktionen in 19 Städten mit 55.000 Menschen. Weitere Demonstrationen und Protestaktionen gab es in Berlin, Leipzig, München, Stuttgart, Frankfurt und anderen Städten. Auch in Barcelona gingen mehrere Tausend Menschen auf die Straße.

Die AWO Köln fordert Politik, das Land NRW und den Bund auf, endlich wirksam zu handeln und allen Menschen ihr Recht auf bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen, da die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Köln mehr als angespannt ist - bezahlbarer Wohnraum ist und bleibt Mangelware.

von links: Ulli Volland-Dörmann, Geschäftsführerin AWO Köln, Hans-Jochem Witzke, Vorsitzender Mieterbund NRW, Peter Krücker, Vorstand des Caritasverbands Köln, Franz-Xaver Corneth, Vorsitzender des Mietervereins Köln, Witich Rossmann, DGB Vorsitzender Köln

Fotos: Frank Schwarz