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Mit der Fahrrad-Rikscha durch Köln

Rikscha AOH

Die AWO Seniorenzentren bringen Senior*innen in Fahrt

Social Distancing― das Gefühl der Einsamkeit und der Wunsch, endlich wieder soziale Kontakte zu erleben – etwas, dass viele von uns aufgrund der Corona Pandemie erleben. Wie wir alle, möchten auch die Bewohner*innen der AWO Seniorenzentren in Köln einfach mal wieder raus und den Kopf frei kriegen, in den Wald oder Park gehen, eine Runde Fahrrad fahren und Corona für eine kurze Zeit vergessen. Dieses Erlebnis bleibt vielen der älteren Menschen aktuell vorenthalten. Daher hat sich die AWO Köln etwas Besonderes ausgedacht und zusammen mit der Stadt Köln zwei Fahrrad-Rikschas für die beiden Seniorenzentren angeschafft.

Mit den Rikschas können wir vielen, die nicht mehr selbständig in die Pedale treten können, wieder ein Gefühl von Freiheit, Teilhabe und Nähe schenken. Die AWO Seniorenzentren, unternehmen zusammen mit Senior*innen aus der Nachbarschaft oder Bewohner*innen aus der Senioreneinrichtung Ausflüge in die Umgebung. 

Die Passagiere sitzen in der neuen Rikscha immer vorne. Damit sind sie nahe beim Piloten und haben gleichzeitig freie Sicht und auf die Umgebung und das Geschehen. „Ich freue mich schon so! Ich war schon so lange nicht mehr draußen!“ freut sich eine Bewohnerin des Theo-Burauen- Hauses auf ihre bevorstehende Fahrt.  

Auch die Pilot*innen haben Spaß. Mit der Rikscha durch Köln erregt Aufmerksamkeit bei den Passanten und ist immer wieder ein kleines Abenteuer. Viele lächeln oder winken, wenn die Rikscha mit den Senior*innen durch das Veedel fährt. Mit dem akkubetriebenen Elektromotor ist es ein Kindespiel, die bis zu 2 Passagieren durch den Grüngürtel, am Rhein entlang oder zu einem ganz besonderen Lieblingsort zu fahren. „Das ist so toll zu fahren und man merkt fast überhaupt nicht, dass man in die Pedale tritt“, sagt eine frischgebackene Pilotin nach ihrer ersten Tour.

Rikscha TBH

Auch im hohen Alter kann und sollte das Leben noch voller Glück und Zufriedenheit sein – davon sind wir und der Verein „Radeln ohne Alter“, der die Rikschas mit betreut und Pilot*innen ausbildet, überzeugt. Deswegen unternehmen wir ab sofort mit Senior*innen kostenlose Rikscha-Fahrten bei denen wir gemeinsame Erinnerungen schaffen und Lebensgeschichten teilen können. Für beide Seiten ist das eine echte Bereicherung – und manchmal macht sie aus Unbekannten Freunde.

Wir sind für ein Recht auf Wind im Haar in jedem Lebensalter!

Wohnen Sie in der Kölner Südstadt oder in Ehrenfeld und haben Interesse daran bei diesem Projekt mitzumachen? Oder kennen Sie jemanden in der Nachbarschaft, der nicht mehr so gut „zu Fuß“ ist und sich über einen Ausflug freuen würde? Dann melden Sie sich bei uns gerne für einen Termin und weitere Informationen.  

Die Leiterinnen der Tagesgestaltung koordinieren die Rikschafahrten für die AWO Seniorenzentren in der Kölner Südstadt und Ehrenfeld und nehmen Terminabsprachen gerne entgegen:

Arnold-Overzier-Haus, Südstadt, Frau Schenk:   Tel. 0221-3301-115.

Theo-Burauen-Haus, Ehrenfeld, Frau Alfter:        Tel: 0221-5733-210